Einkauf in Safi und die lange Suche nach einem Campingplatz

Ziemlich früh sind wir von dem Campingplatz in Safi aufgebrochen, um vor der Mittagshitze einen Bummel durch die Stadt zu machen und evtl. etwas einzukaufen. Zunächst mal eine Patisserie angesteuern, Croissants einkaufen und zum Cafe, frühstücken.

Anschließend, bei der Suche nach dem Töpferviertel, durch die Strassen, die sozusagen gerade zum Souk gemacht werden. Schließlich haben wir das Töpferviertel erreicht und sogar den Laden… siehe gestern. Jedenfalls ist hier noch alles beim Alten. Das Handeln muss neu gelernt weden, aber es funktioniert. Gewürze scheinen ziemlich teuer, auch hier zu handeln ist merkwürdig, muss aber vielleicht sein. Die Suche nach einer Bank und einem Meditel- Laden sind dann schon wieder etwas nervig.

Also raus aus der Stadt und weiter nach Oualidia, wo wir vielleicht einen Campingplatz finden. Also ganz gemächlich in den Norden.

So hatten wir uns das vorgestellt – aber es kam anders. Auch an El-Jadida fahren wir vorbei, obwohl es doch so verführerisch aussieht – das Gewusel im Potugiesischen Viertel.

Einen Campingplatz finden wir nicht. Also weiter an der Küste, langsam stellt sich richtig Hunger ein und nicht mal ein Cafe mit Meerblick ist zu finden. Das finden wir schließlich südlich von Casablanca und beschließen trotzig, trotz touristischem Ambiente einen Cafe zu trinken. Der kostet dann auch doppeltes Geld! Weiter gehts und im nächsten Dorf wird dann auch endlich etwas gegessen. Zwar immer noch kein Fisch, aber bei Einheimischen eine Suppe an der Strasse – wir werden beide von zusammen 1,- Euro satt!!

Weiter, denn einen Campingplatz haben wir noch immer nicht. Auch vor Casablanca ist wieder mal einer geschlossen worden also noch ein Stück weiter.

Endlich, 25 KM hinter Casablanca finden wir den ersehnten Schlafplatz! Inzwischen ist es stockdunkel und die Fahrt, vor allem auf der Autobahn, auf der die Marokkaner gerne auch mal rumstehen, war nicht ungefährlich. Die zwei Spuren werden auch gerne zu vier Spuren gemacht und man wird ständig angehupt. Irgendwann fing Dirk an zurück zu hupen. Ob das hilft? Man hat wenigstens das Gefühl was gemacht zu haben…

Der Campingplatz liegt direkt am Meer, allerdings mit einer steinigen Küste. Wir haben unsere Sachen sortiert, die weitere Route eentwickelt, Wäsche gewaschen und ruhen nun noch aus. Morgen geht es nach Meknes, anschließend nach Asilah und dann auch schon bald wieder auf die Rückreise. Das Wetter in Spanien und Frankreich wird für evtl. Pausen beobachtet :

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3 Antworten zu Einkauf in Safi und die lange Suche nach einem Campingplatz

  1. Nina sagt:

    das klingt alles so toll! ich beneide euch sehr! hier ist es kalt! bleibt weg, solange ihr könnt! obwohl.. es wartet etwas leckeres in eurem tiefkühlfach! 😉

  2. Marianne sagt:

    Klingt fast so, als müsstet ihr euch erst einmal erholen, wenn ihr nach Hause kommt;-)

  3. ruthsscheff sagt:

    Ein Urlaub am Strand oder lesend irgendwo ist eben nicht nach meinem Geschmack – dass aber soviele Campingplätze dem Tourismus weichen mussten, ist sehr schade. Statt dessen gibt es häufiger Caravastellplätze. Betonplatten ohne Schatten!
    Gegenüber damals gibt es eben auch viele Autobahnen, denen teilweise Campingplätze weichen mussten. – Endlich diesen Komentar beendet 🙂

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