Über Meknes nach Moulay Idris

Nun sitzen wir in Larache im Cafe und versuchen die letzten zwei Tage ‚einzufangen‘.

In Mohammedia sind wir abends vom Campingplatz aus mit dem Bus in die Medina! Was für eine Aufregung! Solange es hell ist, erkennt man ja alles wieder, aber auf der Rückfahrt war es stockdunkel. Trotzdem haben wir den Campingplatz wieder gefunden – es saßen Jugendliche im Bus, die wußten wo wir aussteigen mussten.

Am nächsten Tag also weiter nach Meknes, eigentlich wollte ich dort noch Mitbringsel finden. Wir fahren die kleinen Straßen von Ort zu Ort und auf einmal, obwohl heiliger Freitag ist, stoßen wir auf einen Souk mitten im nirgendwo! Also los 🙂 gucken was es dort gibt. Ich schaue zu wie Fisch fritiert wird und bekomme eine Kostprobe, für die ich mich mit 5 DH bedanken möchte, woraufhin ich gleich noch zwei dicke Fische bekomme. Das war unser Mittag!

Schließlich versuche ich noch Honigmelonen zu handeln und dann sind wir aber auch ziemlich erschossen von dem Troubel und der Hitze. Also weiter.

Der Campingplatz liegt hinter Meknes in Moulay Idris, weshalb wir nicht nach Meknes reinfahren, sondern 3 KM zu einem Ort im Berg, wo es Brot geben soll. Was uns dort erwartete konnten wir kaum glauben: Mitten im Berg ein Ort mit verwinkelten Gassen, und ein Stand mit einheimischen Kosmetika neben dem anderen. Wer bitte kauft hier ein? Und vor allem diese Mengen? Zwischendrinn Gemüse, Hühner, Fleisch.

Am folgenden Tag geht es weiter, wieder an die Küste.

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Kein Internet

Obwohl wir unsere Meditelkarte aufgeladen haben, geht sie nicht, daher können wir derzeit nur in Cafes ins Internet.

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Einkauf in Safi und die lange Suche nach einem Campingplatz

Ziemlich früh sind wir von dem Campingplatz in Safi aufgebrochen, um vor der Mittagshitze einen Bummel durch die Stadt zu machen und evtl. etwas einzukaufen. Zunächst mal eine Patisserie angesteuern, Croissants einkaufen und zum Cafe, frühstücken.

Anschließend, bei der Suche nach dem Töpferviertel, durch die Strassen, die sozusagen gerade zum Souk gemacht werden. Schließlich haben wir das Töpferviertel erreicht und sogar den Laden… siehe gestern. Jedenfalls ist hier noch alles beim Alten. Das Handeln muss neu gelernt weden, aber es funktioniert. Gewürze scheinen ziemlich teuer, auch hier zu handeln ist merkwürdig, muss aber vielleicht sein. Die Suche nach einer Bank und einem Meditel- Laden sind dann schon wieder etwas nervig.

Also raus aus der Stadt und weiter nach Oualidia, wo wir vielleicht einen Campingplatz finden. Also ganz gemächlich in den Norden.

So hatten wir uns das vorgestellt – aber es kam anders. Auch an El-Jadida fahren wir vorbei, obwohl es doch so verführerisch aussieht – das Gewusel im Potugiesischen Viertel.

Einen Campingplatz finden wir nicht. Also weiter an der Küste, langsam stellt sich richtig Hunger ein und nicht mal ein Cafe mit Meerblick ist zu finden. Das finden wir schließlich südlich von Casablanca und beschließen trotzig, trotz touristischem Ambiente einen Cafe zu trinken. Der kostet dann auch doppeltes Geld! Weiter gehts und im nächsten Dorf wird dann auch endlich etwas gegessen. Zwar immer noch kein Fisch, aber bei Einheimischen eine Suppe an der Strasse – wir werden beide von zusammen 1,- Euro satt!!

Weiter, denn einen Campingplatz haben wir noch immer nicht. Auch vor Casablanca ist wieder mal einer geschlossen worden also noch ein Stück weiter.

Endlich, 25 KM hinter Casablanca finden wir den ersehnten Schlafplatz! Inzwischen ist es stockdunkel und die Fahrt, vor allem auf der Autobahn, auf der die Marokkaner gerne auch mal rumstehen, war nicht ungefährlich. Die zwei Spuren werden auch gerne zu vier Spuren gemacht und man wird ständig angehupt. Irgendwann fing Dirk an zurück zu hupen. Ob das hilft? Man hat wenigstens das Gefühl was gemacht zu haben…

Der Campingplatz liegt direkt am Meer, allerdings mit einer steinigen Küste. Wir haben unsere Sachen sortiert, die weitere Route eentwickelt, Wäsche gewaschen und ruhen nun noch aus. Morgen geht es nach Meknes, anschließend nach Asilah und dann auch schon bald wieder auf die Rückreise. Das Wetter in Spanien und Frankreich wird für evtl. Pausen beobachtet :

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Noch ein Tag in Essaouira ausgeruht

Mussten noch einen Tag pausieren, war doch wohl etwas anstrengend die letzte Route. Die Route war sicherlich anstregend, erklärt aber eine Migräne nicht :-/  Ich habe zwei Tage flach gelegen und der Kreislauf hat noch immer heftig zu tun um wieder ‚rund zu laufen‘.

Heute (Dienstag) weiter auf dem Weg an der windigen Küste bis nach Safi und von dort wohl wieder ins Landesinnere, damit wir nicht direkt durch Casablanca und Rabat müssen. Aber das wird später entschieden! Zunächst will ich in Safi den Töpferladen finden, vor dem Nina es sich damals bequem gemacht hat 🙂

Nun aber erstmal ein kleiner Gang um den Campingplatz.

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Essaouira liegt am Atlantik, «Erweitert»

Nachtrag vorweg 🙂

In Marrakesch wollten wir das Ensemble Artisanal in der Avenue Mohamed V aufsuchen, in der Handwerkskunst zu festen Preisen verkauft wird, das in dahinterliegenden Werkstätten von jungen Erwachsenen hergestellt wird, die dort das Handwerk erlernen. Wir sind also eine Stunde die Avenue rauf und runter, bei 40 grad und ernteten schließlich die erwähnte Kralle! Da macht eine Stadtbesichtigung keinen Spaß mehr! Bei der Weiterfahrt an die Küste wurde Dirk dann auch noch beim angeblichen zu schnellen Fahren gelasert. Angeblich, weil uns berichtet wurde, dass so was schon mal manipuliert wird. Wir sollten also 300 DH zahlen. Nachdem wir sämtliche zur Verfügung stehenden Papiere vorgezeigt hatten, gab es etwas ’smaltalk‘ unter anderem mit der Frage nach dem Beruf und ob wir einen Computer zum Tauschen dabei hätten. Obwohl wir nichts anzubieten hatten, durften wir ohne zu zahlen weiterfahren.

In Essauouira angekommen, haben wir uns diesmal den Weg zum Campingplatz von googlemaps zeigen lassen. Sind heute noch zum Strand und dort dann immer weiter ca. 3km Richtung Hafen gelaufen und dort dann in die Medina und durch den Souk, nun sind wir zurück und daher nur kurz dieser Text. Gute Nacht.

Die letzten Tage waren sehr anstrengend und daher machen wir hier einen Tag länger halt, es weht ein angenehmer Wind bei 27grad.

Die einheimischen nennen sie Stadt des Windes, daher sind südlich die ganzen Kaitsurfer zu sehen.

Wir haben hier Deutsche aus München getroffen und Erfahrungen zu Campingplätzen ausgetauscht.

Medina bedeutet Innenstadt und Souk ist einfach nur Markt, doch die sind hier besonders, auf den Fotos die später folgen kann man es erkennen!

Rudi hat sich noch den Rest des Tages ausgeruht, ich bin zum Strand und habe den Kaitsurfern zu geschaut , mich von einem Kamel anquatschen lassen , ob ich es nicht Reiten will für 10 DH 🙂

Der Wind hat übertag etwas zugenommen, es ist so ganz anders als im Süden, man merkt die 30 grad kaum dadurch.

Mache mir gerade Tomatenbrot und noch nen Rest Wurst aus Frankreich , es fängt nun gleich an zu dämmern, hier dauert das etwas länger mit dem Sonnenuntergang, dennoch ist es dann Stockfinster auf einmal. Soweit… Gruss

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Weiterfahrt zu den Wasserfällen von Ouzoud

Sind heute morgen sehr freundlich mit einem Abschieds Tee und Datteln von Meski los, auch eine CD von Mouloud haben wir im Gepäck und freuen uns schon aufs anhören! Auf dem Weg zu den Cascaden von Ouzoud sind wir heute in der Todra-Schlucht gewesen, die leider vom Tourismus völlig überlaufen ist. Bei 40 grad ist das Fahren anstrengend und so haben wir nach 270 Km den Campingplatz in Quarzazate angelaufen, wo wir zwar wieder Internet mit Mobitel Sim haben, aber leider kein Wasser im Flussbett und auch der See hat an Größe so verloren, dass es nun 4 Km dorthin sind.

Nun konnten wieder Emails geschrieben und beantwortet werden, es ist nun 20:43 und noch etwa 37 grad warm, die Sonne geht langsam unter und ist meist dann schwupp weg, doch nach Abkühlung sieht es derzeit nicht aus, es weht ein sehr warmer Wind.

Daher machten die kalten Duschen uns heute nix aus, schnell noch ne Melone und Orangen gegessen und dann auf eine kühle Nacht hoffen, morgen geht es dann weiter zu den Wasserfällen,

hier kommt eigentlich ein bild…aber Bilder hochladen ist nicht möglich – als Blog besuchen, wenn wir zu Hause sind 🙂

Später eingefügt:

P1000502

Am nächsten Tag sind wir dann zu den Cascaden von Douzoud von Quarzazate aus aufgebrochen, wir sind also ins Atlas Gebirge und dort etwa 170km auf und ab gefahren, auf Straßen denen ich den Namen ab erkennen wollte!

Unsere Bergziege hat es sich gefallen lassen.

Die Cascaden waren noch überlaufener als die Todra Schlucht und sollten unmengen von Stufen befölkert von Händlern meistern, schafften es auch bis an die Fälle im oberen Teil! Camping ging dort nur am Hang mit Zelt, ohne Zufahrt.Daher war das für uns nix, haben uns dann entschlossen weiter zu fahren und einen anderen Campingplatz auf dem Weg nach Marrakech zu finden, das hat leider nicht funktioniert, deshalb sind wir immer weiter Richtung Marrakech in die Nacht gefahren!

Nach langem Suchen des Campingplatzes in Marrakech sind wir dann völlig Müde gegen ca. 1Uhr ins Bett gekommen und am nächsten morgen sind wir nach einem Frühstück dann in die Stadt , wollten dort einen bestimmten Laden aufsuchen, doch stattdessen haben wir eine Parkkralle am Auto gehabt, die wir nur mit Hilfe und 40 DH wieder abbekommen haben, dan hatten wir genug von der tollen Stadt Marrakech und haben uns auf dem Weg nach Essrairah gemacht.

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Abschied von Meski

Gestern hatten wir unseen letzten Tag in Meski Source Bleu !

Den Tag haben wir mit Faulenzen und Schwimmen, im jetzt glasklaren Pool, vebracht.

Wir waren noch einmal zum Couscous essen eingeladen und haben für einen Freund ein Paket Datteln mitbekommen. Für unsere Familie auch. Heute morgen also Abschied nehmen, mit Tee. Nun sitzen wir wieder in `unserem` Cafe und frühstücken – hier gibts heute wlan für uns. Unsere Meditel-Karte muss verlängert werden.

Mit dem Upload der Bilder isr es etwas schwierig.

 

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Frühstück in Erachidia

Sitzen in einem der zahllosen Cafes und frühstücken, Milchkaffe und Croissants – gleich gehts zum Souk!
Hier geht unsere meditel simkarte!

 

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Nun mal vom Anfang an!

So dann noch ein Versuch von Anfang an,

wir haben in Erachidia ein InternetCafe gefunden, mit richtig schnell Internet.

…….

Eigentlich wollten wir ja am Freitag den 01.09. nach meiner Arbeit gleich los, doch das war zu anstrengend,

daher haben wir erst einmal etwas geschlafen, um dann gegen Mitternacht doch noch loszufahren.

Das Auto war ja nun bereits gepackt, sind dann also die Nacht ueber gefahren und irgendwie durch Belgien und der NL nach Frankreich, dort dann durch ein Paar uns bereits bekannte Orte und am naechsten Abend haben wir an der Loire dann eine Pause gemacht!

Durch die Berge ueber die Grenze nach Spanien am fruehen Morgen und schnell durch.  Spanien ist dreckig , hier haben wir unser letztes mal Fluessiggas getankt nachdem zunaechst Unsicherheit herrschte LPG GPL – das selbe? Ja – anscheinend gibt es Erdgas gar nicht!

Bisher ohne Campingplatz nur auf Parkplaetzen Uebernachtet, wobei auf der „Bezahlautobahn“ sehr ruhig und sauber.

In Algeciraz zur Faehre, bei asconnia die Tickets gekauft und nach Ceuta uebergesetzt. Viel Anquatscherei im Hafen, eine schnelle Faehre mit vier Strahlruder (Duesen) – eindrucksvoll!

In Ceuta die Grenzfomalitaeten ohne Durchsuchung des Autos (konnte es kaum fassen!) ueberstanden – sehr gut gemacht, Dirk! Offizielle oder weniger offizielle haben geholfen.

In Tétouan (Martil am Meer) die erste Nacht auf einem Campingplatz mit kalter Dusche, aber Hauptsache ueberhaupt duschen!

Am naechsten Morgen weiter nach Chefchauen!

Thé à la menthe

Bei Azrou auf nen Campingplatz der etwas Hoeher gelegen ist, dauert ein Mausklick nur 8sec !

Es wird gerade dunkel, auf dem Tab steht 21:03 Uhr irgendwie gehen die Uhren hier anders.

Sobald es Dunkel wird, will man auch schnell ins Bett, es wird dann schnell kuehl ca. 16grad , am Tag sind es etwa 37 grad.

Dieser Eintrag hat uns nun 1,5 Stunden und ca. 8 DH (0,80 €) gekostet. Da es sehr heiss ist, wollen wir nun mit dem Taxi zum Campingplatz nach Meski, der uebrigens etwas enttaeuscht, nicht nur, weil er teilweise dreckig ist, sondern auch, weil der bekannte Platz an der Mauer (meine Kinder wissen schon…) nur fuer reiche Marokkaner reserviert ist.

Aber der Pool ist nach wie vor da, ich habe mit Mouloud telefonieren koennen und heute Abend sind wir zum Essen eingeladen! Riesige Freude! Bis die Tage, liebe Familie, liebe Freunde!

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Endlich Internet!

Wir sollten eigentlich von vorne beginnen, aber dieser Moment ist so …. einschneidend, dass ich darüber ein, zwei Worte verliere :

Gerstern sind wir in Tetouan durch den Souk der Altstadt – so mag ich Marokko- , dann im moderneren Teil der Stadt herumgelaufen.

Zwei Dinge wollten erledigt werden: Die alten Banknoten, mit Hassan II sollten in der Bank Nationale umgetauscht werden ( ja, ich war in deren Besitz seit 1993)

Und eine Karte fürs Internet wollte erstanden sein. Die gibt es aber nur in der Hauptfiliale. Aber wo ist die, wie finden wir die? Mehr durch Zufall, und nachdem wir uns schon zweimal durch diesen wahnsinns Verkehr gewühlt hatten, fanden wir die Meditel Zentrale. Karte gekauft und dann nach Chefchauen auf den Campingplatz – was für eine Kurverei!! Dachzelt ausgeklappt und nun endlich die Karte rein. War aber die falsche! Microsim passt nicht! Also auf gute, marokkanische art, einen Adapter gebaut. Karte rein, geht immer noch  nicht! Nach dem Abendessen ziemlich müde ins Bett und am nächsten Morgen, also heute, Tablet nochmal eingeschaltet – wir sahen uns schon im nächten Meditel-Laden, da kommt doch noch die Sms! Welcome to Meditel – und jetzt wird alles gut :

Jetzt wird eingepackt und Chefchauen unsicher gemacht : Bilder folgen später!

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