Amsterdam – und weiter nach Calais (10.09.25)
Am nächsten Morgen wollen wir nach Amsterdam aber es regnet den ganzen Tag. Deshalb bleiben wir eine weitere Nacht auf diesem Stellplatz und verschieben unser Vorhaben auf den nächsten Tag – ein Besuch auf dem großen Markt im Bezirk De Pijp.
Über ‚P&R‘ fahren wir mit der Tram 4 zur central station.
Da wir ein 1h Ticket hatten sind wir mal ein wenig mit der Fähre gefahren.
‚Den Rest‘ wollen wir zu Fuß erlaufen. Der Weg zum „Albert Cuypmarkt“ (nur 3,2 km) zieht sich und dauert 45 min. Aber auf dem Weg gibt es ja schöne Dinge zu sehen: Hier ein paar Enten für Jonathan und Matthis. Besonders die als Löwe verkleidete fand ich toll!


So kennen und lieben wir Amsterdam – viel Wasser, viele Brücken und heute sogar mit Sonne!
Aber der Weg hat sich gelohnt. Solche Märkte liebe ich. Auf einer Strecke von min. 1km Stand an Stand mit allem ‚Gedöns‘. Und das Wetter spielt heute auch mit.


Hier haben wir lecker Kibbelinge gegessen und uns die besten ‚Stroopwafels‘ der Stadt mit einem Flat white gegönnt.
Zurück sind wir mit der Tram 7 und 26 zum P&R.
Von da geht es weiter zum Camperplaats Hofstede Kloosterstein in der Nähe der Stadt Gouda. Der Stellplatz auf einem Bauernhof ist wunderschön. Hier genießen wir die Ruhe und die Landschaft.
Am Abend überlegen wir noch ob wir die Fähre nach Dover nehmen wollen oder für den ‚Eurotunnel‘ etwas mehr bezahlen wollen. Die Fahrt mit dem Zug ist relativ schnell gebucht. Auch ein Stellplatz befindet sich in der Nähe, so dass die Buchung am übernächsten Tag um 09:54 Uhr zu schaffen sein sollte (auch wenn wir gerade noch ziemlich lange brauchen um in den Tag zu starten). Am nächsten Morgen machen wir uns auf den Weg über Belgien Richtung Calais. Als wir am Abend am Stellplatz ankommen, überlegen wir kurz und fahren weiter zum Bereich des ‚LeShuttle‘. Dort können wir uns bereits einbuchen und die Nacht dort verbringen. Es ist sehr ruhig und nicht viel los. Ich frage mich schon wie sich das bezahlt machen soll, denke aber, dass viele Waren über den Zug transportiert werden. Trotzdem… was die hier auffahren ist wirklich groß!

12.09.
Der Wecker wird auf 8:00 gestellt, wir waren aber schon eher wach. Na klar, wir sind aufgeregt. Wie geht das jetzt hier? Wo müssen wir entlang fahren und vor allem wann? Was bedeuten diese Anzeigen ‚boarding‘ – schon klar – aber bedeutet es, wir sollten jetzt am Zug sein? Oder jetzt hier vom Parkplatz losfahren? Immerhin haben wir auch noch Kontrollen zu durchfahren. Also fahren wir um 8:50 zum Zug. Die Kontrollen dauern gar nicht lange und wir sind deshalb bereits um 9:16 (einen Zug früher) abgefahren.
Die Fahrt dauert wirklich nur eine halbe Stunde…
Wir sind in Great Britain
Erster Tag in England – Alles auf Links.
Schon ein wenig komisch mit dem Linksfahren, aber Rudi macht das klasse.
Wir wollen nach dem Tunnel direkt auf einen Stellplatz (Caravans and Motorhomes Club).
Uns und das Auto sortieren und ich dachte es wäre eine gute Idee mich nicht zu überfordern sondern am ersten Tag nur eine kleine Strecke im Linksverkehr zu bewältigen. Die Straßen zu diesem Stellplatz sind so eng, dass keine zwei Autos nebeneinander passen. Auf den Campingplatz dürfen wir erst ab 13:00 Uhr. Also zurück in den kleinen Ort Hythe, in einer Fußgängerzone viele second Hand Läden und uralte Bauwerke bewundern und in einem kleinen Café einen Cappuccino, Bohnen auf Toast (alte Erinnerungen an meine Zeit in Middlesbrough) und ein Wasser für 16 £ genießen. Hui ist das teuer! Anschließend sind wir zu Sainsbury – etwas einkaufen. Von Bio ist hier noch wenig zu sehen.
Zurück auf dem Stellplatz staune ich auch hier über den Preis für eine Übernachtung. Wir erfahren aber, dass club-member weniger bezahlen. Also rein ins Internet und mal nachlesen ob sich das für uns rentiert. Ja, das sollten wir wohl machen, denn auch auf kleinen privaten ‚Certificated Locations’ können wir mit diesem ‚membership‘ stehen. Nachdem wir zunächst eine Nacht gebucht hatten, entschieden wir uns nun eine weitere Nacht hier zu stehen. Wir haben lange geschlafen und die Nacht hatte es durchgehend geregnet. Es wurde auch erst gegen 14:00 Uhr etwas heller und das Wetter lud gerade nicht zu großen Ausflügen ein. Weil wir am Vorabend bereits Mitglied wurden, erhalten wir nun den Rabatt für beide Nächte – wie nett!
Am Nachmittag haben wir eine kleine ‚Tour‘ zu Fuß gemacht, doch die Straßen sind so eng, dass keine zwei Autos nebeneinander passen und es gibt keine Seitenränder oder Fußwege, so dass wir dann schon bald umgedreht sind, weil es uns zu gefährlich schien.



Hey ihr Lieben, bin Grade mit Nicole am sprechen, eines dieser Gespräche die mit „Man müsste Mal.. “ beginnen.
wir finden es Klasse das ihr es einfach macht und setzen uns jetzt Mal hin um zu schauen wie wir unsere Träume in die Tat umsetzen. danke für die Inspiration.
Wünschen euch alles gut und eine schöne Zeit.
wir schauen von Zeit zu Zeit hier Mal rein, was ihr so treibt. Bleibt gesund und gute Fahrt!
LG Dennis