Erster Halt in Cornwall ist Bodmin, nachdem wir wieder einen Nationalpark durchfuhren und Rinder und Schafe die Straße querten. Die Stellplätze für die Nächte suchen wir über Apps. Manchmal haben wir damit Glück aber die Plätze sind teilweise recht teuer für das was geboten wird. So auch dieser Platz, an dem wir kein warmes Wasser bekommen. Hier halten wir uns nicht lange auf und fahren weiter nach Par. Auf einem Campingplatz mit schönem Ausblick bekommen wir leider keinen Platz, denn wir können nicht bar bezahlen.
Das ist eigentlich merkwürdig. Seit dem ersten Tag in England dachte ich, wir müssten mal Geld wechseln. Dann konnten wir aber alles mögliche, bis zur Postkarte mit Kreditkarte bezahlen und nun das… also zum Stellplatz ‚Crinnis‘. Anscheinend wird der Stellplatz von einer Crew betrieben, denn wir finden drei Namen, davon zwei verdeckt und einer offen – mit Telefonnummer.
Das finden wir öfter: eine Rezeption ist selten besetzt, sondern der Platz wird über eine Webseite, per Mail oder per Telefon gebucht. in diesem Fall kommt der Betreiber mit dem Fahrrad und teilt uns einen Platz zu. Auch nicht wirklich schön dieser Platz aber es gibt gute Waschgelegenheiten und heißes Wasser! Wir entscheiden uns zwei Nächte hier zu bleiben. Eigentlich wollte ich hier schon weiterschreiben aber erstmal was essen und ausruhen und dann ins Bett! Am nächsten Tag machen wir einen Spaziergang zum Strand. Der führt uns über einen Golfplatz und dann Hügel rauf und Hügel runter und wieder rauf…





4,5 Kilometer laufen wir zum Charlestown Habour. Ein schöner sehr alter Hafen. OK, der VW-Bus hat mit dem Hafen nichts zu tun – ist aber schön, oder? Auf dem Weg finden wir im TenTen einen guten Café und entscheiden uns noch ein kleines Stück weiter zu laufen um noch etwas einzukaufen. Den ‚Rest‘ können wir auch zu Fuß zurück, oder? Am liebsten hätten wir nun doch den Bus genommen. Aber auch der wird online gebucht und dann haben wir nicht auf die Straße gesehen, geschweige denn die Hand rausgehalten und der Bus ist an uns vorbei gerast. Wow der hatte echt speed drauf. Na gut – also laufen. Und das wird dann wirklich immer schwerer. Am Ende sind es 9,5 Kilometer die wir zurück gelegt haben. Das Auf und Ab macht es nicht leichter und wir sind einfach noch nicht so gut in Form. Übrigens war es wenigstens trocken bei dieser Unternehmung.
Am nächsten Tag steht das Eden Projekt auf unserem Plan. Das es wieder regnen soll kümmert uns weniger – wir wollen die ‚Biome‘ besichtigen da drinnen ist es vermutlich sogar warm. Den Eintritt zahlt man gleich für ein ganzes Jahr. Na toll! Aber es war ein Toller Besuch!




