Frankreich I

Naja aber unser Zug ging dann ‚schon‘ um 03:15 Uhr. Also sehr wenig Schlaf, rauf auf den Zug und um 04:45 (wegen der Zeitverschiebung) in Frankreich ankommen.

Zu dieser Zeit ist es allerdings doch noch sehr dunkel…. und der Campingplatz, den wir ausgesucht hatten, lag an einem Hang in völliger Dunkelheit – keine ebene Stelle zu sehen, auf der wir nochmal die Augen hätten zumachen können. Also weiterfahren… endlich finden wir einen Campingplatz, der natürlich noch nicht geöffnet hat und wir stellen uns auf einen grünen Streifen davor um zu schlafen. Um 11:30 werden wir wach und wollen hier aber nicht bleiben, also fahren wir weiter. Die Gegend ist so schön und anders als in England. Breite Straßen, oft ohne Kurven oder Kreisverkehr. Aber die kurze Nacht macht sich bemerkbar und die Lust aufs Fahren schwindet. Endlich finden wir einen Campingplatz mit Dusche ‚Du Château’ auf dem wir bleiben wollen – und müssen, denn ich habe Kopfschmerzen und die werden stärker und mit Übelkeit begleitet .. nichts geht mehr. Immerhin lässt es das Wetter zu, dass ich noch etwas vor dem Auto sitzen kann.
Die Zwangspause dauert 3 Tage; am zweiten Tag machen wir eine ganz kleine Tour zum Château. Auf dem Weg ‚treffen wir plötzlich zwei Esel (von denen sich nur einer fotografieren lassen wollte). Am Schloß ein wunderschöner Garten, den wir durchstreifen um dann wieder zum Campingplatz zurückzukehren – ich kenne das schon, die Kräfte kommen nur langsam wieder aber der Ausflug war gut und die Nacht wieder erholsam.

Dann geht es weiter nach Merlimont. Dort habe ich einen Baumarkt recherchiert, der evtl. Ersatzteile für unsere Gardinen hat. Sowohl hinter den Fahrersitzen als auch am ‚Schlafzimmer‘ haben wir Gardinen und ein Haken wurde bereits abgerissen. Diese finden wir hier nicht aber Baumaterial um den Bereich unter der Bank besser zu gestalten und ein paar andere Dinge. Am Abend stehen wir auf einem Stellplatz auf dem wir eine Bastelstunde einlegen. Das neue ‚Podest‘ bietet gute Stau- und Sortiermöglichkeit. Da es sehr stürmisch ist, haben wir das Beste aus dem Abend gemacht. Die Nacht wird sehr ungemütlich, weil der Sturm das Auto rüttelt und wir nicht mal den Maxxfan aufmachen können. Normalerweise haben wir zudem das Fenster im Bad offen – da ist gar nicht dran zu denken. Deshalb können wir beide nicht gut schlafen.
Dann geht es weiter nach Rouen. Wir wollen den geklauten Bip&Go Badge ersetzen. Mal sehen ob uns das gelingt, obwohl diese Badges üblicherweise per Post versendet werden. Wir wollen den Badge für die Rückfahrt haben, denn wenn wir im Februar auf dem Rückweg sind, könnte es sein, dass wir schnell und sicher auf der Autobahn unterwegs sein wollen und nicht wie jetzt, kurze Strecken fahren und langsam vorankommen wollen. Mit dem Badge wird die Maut dann automatisch bezahlt und wir müssen nicht überall anhalten.

Unser Vorhaben verschiebt sich durch die genannten Öffnungszeiten auf Montag, so dass wir einen Platz für zwei Nächte suchen. Darüber bin ich ganz froh, weil wir auf diese Weise die Berichte schreiben können und wieder etwas ‚up-to-date’ sind.

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